Die langjährigen musikalischen Weggefährten Martin Eberle und Benny Omerzell, die durch ihre Arbeit in Bands wie Kompost3, 5K HD, Soap & Skin aus der österreichischen Musiklandschaft wohl kaum mehr wegzudenken sind, vereinen in dieser gemeinsamen Komposition »Sonus Variegata« für das JOV ihre Klangwelten.
Eine von elektronischer Musik und Indie-Rock durchtränkte Rhythmusgruppe trifft auf die warme Vielfarbigkeit von Blech & Holz, welches sich hingebungsvoll in Grooves und Klangwolken suhlen darf und sich stufenlos im klanglichen Spektrum von minimal und maximal, brüllend laut und sakralst leise, saudreckig und lieblichst sauber bewegt.
Martin Eberle trumpet, flugelhorn / Christoph Ellensohn french horn / Phil Yaeger trombone / Thomas Halfer bass trombone, tuba / Martin Franz soprano saxophone, flute / Isabella Lingg tenor saxophone, clarinet / Klaus Peter bass clarinet, clarinet / Peter Rom guitar / Benny Omerzell keys Tobias Vedovelli bass / Christian Eberle
JOV featuring Veronika Morscher - (Re)Introducing the JOV
JOV featuring Veronika Morscher - (Re)Introducing the JOV
(Re)Introducing the Jazzorchester Vorarlberg
20 Jahre Jazzorchester Vorarlberg!
2006 trafen sich der frisch nach Wien gezogene künstlerische Leiter und Trompeter Martin Eberle und der amerikanische Posaunist und Komponist Philip Yaeger, der selbst erst seit kurzer Zeit in Österreich lebte. Es war der Beginn einer langjährigen Freundschaft und einer äußerst fruchtbaren künstlerischen Zusammenarbeit – nicht zuletzt im Rahmen des Jazzorchester Vorarlberg (JOV).
Etwa ein Jahr später fragte Eberle, ob Yaeger für das damals noch junge Ensemble ein Konzertprogramm schreiben wolle. Dieses wurde Yaegers erstes Werk für ein größeres Ensemble und zwei Jahre später zum Debütalbum des JOV: Introducing the Jazzorchester Vorarlberg.
Seitdem prägen Yaegers Kompositionen und Arrangements den unverwechselbaren Sound des Orchesters – Musik, die auch 15 Jahre später nichts von ihrer Frische und Relevanz verloren hat.
Und so heißt es nun: (Re)Introducing the Jazzorchester Vorarlberg.
Das JOV freut sich, nach vielen Jahren erstmals wieder jene Musik aufzuführen, mit der es einst seinen Weg in die Welt begann – diesmal mit der Stimme von Veronika Morscher, die zudem zwei eigene Kompositionen zum Programm beisteuert.
In den Liner Notes zum Album steht als Schlusswort: "Are you listening?" Heute sagen wir nach 20 Jahren Jazzorchester Vorarlberg: Thank you for still listening!
Lineup:
Vocals: Veronika Morscher
Reeds: Martin Franz, Andreas Broger, Isanbella Lingg, Klaus Peter
F-Horn: Christoph Ellensohn
Trombones: Jan Ströhle, Phil Yaeger, Thomas Halfer
Trumpets: Bartholomäus Natter, Martin Eberle, Jodok Lingg
Keys: Benny Omerzell
Bass: Tobias Vedovelli
Drums: Christian Eberle
SOV meets JOV - Insomniac Dreams
Elektronische Klänge und Improvisation treffen auf symphonischen Orchesterklang: Nach dem großen Erfolg der ersten Kollaboration vor über acht Jahren, finden das Symphonieorchester Vorarlberg und das Jazzorchester Vorarlberg ein weiteres Mal zusammen. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des JOV präsentieren die beiden Klangkörper ein außergewöhnliches Programm: Insomniac Dreams – erarbeitet von den zwei Vorarlberger Komponisten und Instrumentalisten Martin Eberle und Benny Omerzell, die die Musik direkt aus dem Orchester heraus anleiten werden. Hierfür überlegen sich Eberle und Omerzell eine eigene Dirigiersprache und Notationsmethode, die es ihnen ermöglichen wird, im Moment der Performance gestalterisch in die Musik einzugreifen. Da ihre Kompositionsprozesse immer aus der Improvisation heraus beginnen, so Benny Omerzell, sollen gewisse Freiheiten in der klanglichen und formalen Gestaltung bis zuletzt bewahrt werden. »Rigide Komposition trifft auf fließende Improvisation«, so Martin Eberle, künstlerischer Leiter des Jazzorchester Vorarlberg.
Auf welche Klangwelten darf sich das Konzertpublikum dabei einstellen? Nun, das Jazzorchester Vorarlberg wird die symphonische Orchesterbesetzung um eine elektronische Rhythmusgruppe, bestehend aus Schlagzeug, E-Gitarre, E-Bass und Keyboards, sowie um improvisierende Musiker | innen an Holz- und Blechblasinstrumenten erweitern. »Abgesehen von solistischen Improvisationseskapaden, wird auch der gesamte Klangkörper in aleatorischen Klangwolken schwelgen dürfen, die in stetigem Wandel sind«, sagt Benny Omerzell. Klangästhetisch lassen sich Martin Eberle und Benny Omerzell für das Programm unter anderem vom französischen Impressionismus, der Minimal Music und hier insbesondere von Größen wie Steve Reich, Philipp Glass und Terry Riley, von zeitgenössischer elektronischer Musik sowie vom Genre Art Pop und Bands wie Radiohead oder The Smile beeinflussen. – Freuen wir uns also auf abendfüllende Club-Atmosphäre im ehrwürdigen Konzertsaal.
20 Jahre Jazzorchester Vorarlberg
Stageband Porgy & Bess Wien PART2
Wir freuen uns riesig als Jazzorchester Vorarlberg, für diese Saison 25/26 als Stageband im Porgy & Bess Wien jeden Monat eines unserer Projekte vorstellen zu können.
Vielen Dank Christoph Huber für die tolle Zusammenarbeit seit vielen Jahren!!!
Konzerte 2026
3. Jänner: (Re)Introducing the JOV, feat Veronika Morscher
22. Februar: JOV feat. Orges & the Ockus Rockus Band
25. März: Pyshics of Beauty, feat. Clemens Wenger & Ginaluca Monaco
18. April: JOV feat: Peter Herbert
17. Mai: Hermanology, feat. Gerd Hermann Ortler & Veronika Schick
13. Juni: Encore, feat. Phoebe Violet Quartet